<!– @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } A:link { color: #0000ff } –>
Der Alkoholismus ist in unserem Land eine sehr weit verbreitete Krankheit. In vielen Familien gibt es einen oder mehrere Menschen, die dieser Krankheit unterliegen und nur die wenigsten Betroffenen können sich ihren Alkoholismus eingestehen und sind bereit, sich Hilfe zu holen. Durch den Alkoholismus eines Familienangehörigen leidet oft die ganze Familie, weil sie sich zum einen für den Alkoholkonsum schämen, die eigenen sozialen Kontakte verlieren und zum anderen sich auch oft selbst die Schuld geben.
Durch die hohe Alkoholakzeptanz in der Gesellschaft werden auch Menschen, die keinen Alkohol trinken, oft seltsamer betrachtet, als Menschen, die dem Alkoholkonsum nachgehen, wenn sie sonst ihren Verpflichtungen noch nachgehen können. Erst wenn der Zeitpunkt erreicht ist, wo der Alkoholismus das ganze Leben bestimmt, sie ihren Aufgaben nicht mehr gerecht werden können, werde sie als Alkoholiker angesehen und gemieden.
Die meisten Alkoholiker leben aber noch unter uns und sind im gesellschaftlichen Leben integriert, gehen einer ordentlichen Arbeit nach und leben auch sonst mitten in der Gesellschaft.
Das zeigt die Gefährlichkeit des regelmäßigen Alkoholkonsums, denn er wird solange toleriert, wie der Alkoholiker noch funktioniert.
Schauen sie bewusst auf Menschen und sprechen sie ihnen auffällige Personen auf den übermäßigen Alkoholkonsum an und helfen sie so, den Alkoholismus als solches zu erkennen.
Alkoholismus ist keine Willensschwäche, sondern eine Krankheit, die durch die Abstinenz zum Stillstand gebracht werden kann.