Formen der Geldanlage oder auch Kapitalanlage gibt es viele und genauso verwirrend ist es dabei zurechtzukommen, einen kleinen Einblick in diese Materie bietet dieser Text.
Dafür kann man zu allererst über ein paar Kontenformen aufklären. Beispielsweise gibt es das Cashkonto, es gehört zu den Bankkonten und ermöglicht eine bargeldlose Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Durch ein solches Cash Konto, oder auch anders bezeichnet als Girokonto, ist es möglich Zahlungen dritter anzunehmen oder auch Überweisungen zu tätigen. Seit 1995 hat der Zentrale Kreditausschuss, der Bundesrepublik Deutschland, die Empfehlung ausgesprochen nach der deutsche Kreditinstitute jedem geschäftsfähigen Bürger ab 18 Jahren ein Girokonto ermöglichen sollten. Eine andere Kontoform ist das Tagesgeldkonto. Das Tagesgeldkonto ist ein Geldanlage auf die man jeden Tag zugreifen kann allerdings muss man dazu in den meisten Fällen vorher das Geld auf ein anderes Konto, ein sogenanntes Referenzkonto, überwiesen werden. Nur in den seltensten Fällen wird zu einem Tagesgeldkonto eine Bankkarte ausgehändigt. Das Tagesgeld unterliegt auf einem solchen Konto einer festen Verzinsung und das gesamte Konto unterliegt dabei keinerlei Kündigungsfristen, das Konto kann also jederzeit gekündigt werden.
Andere Kontoformen wären noch das Festgeldkonto, hier ist es so das man eine bestimmte Summe zu einem bestimmten Zeitraum anlegt. Die Zinshöhe ist dabei immer abhängig von der Anlagedauer, der Anlagehöhe und des Marktzinsniveaus. Anlagezeiträume variieren meistens zwischen 30- 360 Tagen und die Anlagehöhe des Festgeldes zwischen 500 und 5000 Euro. Festgeld wird auch oft als Termingeld oder Zeitgeld bezeichnet.
Andere Kapitalanlageformen sind unter anderem auch das Bausparen. Hierbei legt man sein Geld, mit dem Ziel Haus- und Wohnungseigentum zu erwerben, fest über einen bestimmten Zeitraum an, meistens sieben Jahre. Hier hat man auch nach Ablauf einer bestimmten Frist Anspruch auf ein besonders günstiges Darlehen.
Eine auch sehr bekannte Anlageform ist die Anlage in Aktien. Eine Aktie verbrieft in Höhe ihres Nennwertes ein Anteilsrecht am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Aktien werden an Wertpapierbörsen zum Kurswert gehandelt, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt. Der Aktionär ist also Teil-Eigentümer des Unternehmens und entscheidet als solcher in der Hauptversammlung über die Geschäftspolitik. Da sich die größten Aktienpakete in der Hand institutioneller Anleger befinden hat der Kleinaktionär in der Hauptversammlung in der Praxis außer seinem Rederecht wenig Einflussmöglichkeiten. Hier entsteht der Gewinn entweder durch die Dividendenausschüttung oder aber durch die Kursschwankung bzw. Kauf und Verkauf.
Bei den herkömmlichen Anlageformen auf Konten ist die Verzinsung von grosser Bedeutung. Desto höher die Zinsen die man erhält desto besser ist es natürlich, doch wo bekommt man die meisten Guthabenzinsen? Die Zinsentwicklung ist sehr schwankend und hat viele Faktoren. Wichtig für das beste Ergebniss ist der Sparplan, den man individuell für seine Situation anfertigt.

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