Die Banksparpläne
Ein Banksparplan ist eine bestimmte Form der Geldanlage, die die Möglichkeit bietet, monatlich feste Beträge anzusparen.
Sparpläne werden von den meisten Kreditinstituten angeboten. Das Geld der Kunden wird vom Kreditinstitut risikofrei angelegt. erzielt allerdings im Gegenzug eine eher durchschnittliche Rendite. Sie werden häufig für eine (sichere) private Altersvorsorge genutzt. Ein online Kreditrechner sollte hierbei immer zu Rate gezogen werden.
Wer einen Geldbetrag für einen Zeitraum zwischen 4 und 6 Jahren zurücklegen möchte, kann einen Sparbrief über einen beliebig hohen Betrag (Mindestbetrag: meist 50 €) erwerben. Der Sparbrief ist ein Wertpapier, in dem eine Forderung gegenüber der Bank oder Sparkasse verbrieft ist.
Der Sparbrief bringt in der Regel einen höheren Zinssatz als die Geldanlage auf einem Sparbuch. Im Gegensatz zu diesem steht der Zinssatz für die gesamte vereinbarte Laufzeit fest. Für die Verzinsung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Käufer zahlt den Nennwert ein und erhält die vereinbarten Zinsen jährlich oder halbjährlich ausgezahlt oder gutgeschrieben (ähnlich wie bei einem Sparbuch) oder es gibt den so genannten „abgezinsten” Sparbrief, bei dem der Käufer nur den Nennwert abzüglich der Zinsen zahlt, die während der Laufzeit anfallen.
Über den Kapitalwert eines Sparbriefes kann erst nach dem Ablauf der vereinbarten Laufzeit verfügt werden. Braucht der Käufer das Geld jedoch früher, so kann er den Sparbrief beleihen lassen und von der Bank oder Sparkasse einen Kredit in entsprechender Höhe bekommen, der allerdings meist von den Kosten her den Wertzuwachs des Sparbriefes übersteigt.
Ein Wahlrecht bei der Auszahlung, wie es beispielsweise bei der „Verrentung” einer Lebensversicherung gegeben ist, besteht hier nicht. Man kann den ausgezahlten Betrag aber anderweitig wieder anlegen, wo er auf Wunsch als Rente ausgezahlt wird.